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Rasante Schlitten, tanzende Geister & leuchtende Funken
Mit der Sonnenalp Allgäuer Brauchtum rund um den Fasching erleben
 
Ofterschwang/Allgäu (Sonnenalp, 19. Februar 2014) – Lustig, gruselig, faszinierend: Rund um den Fasching wird im Allgäu lang überliefertes Brauchtum zelebriert. Da rasen hochbeladene Hörnerschlitten ins Tal, treiben Hexen und Geister ihr Unwesen in den Straßen und die Berghügel erglühen im Schein der Funkenfeuer. Das traditionsbewusste Allgäuer Sonnenalp Resort ist der ideale Ausgangspunkt, um diese lokalen Bräuche und Traditionen zu erleben. So informieren die hauseigene Morgenpost und das Concierge-Team stets über die schönsten Events. Gleichzeitig sorgen die Küche und Bäckerei des Fünf-Sterne-Resorts auch kulinarisch für original Allgäuer Faschingsgenüsse.
 
Schalenggen-Rennen: Tollkühne Allgäuer auf rasenden Schlitten
 
„Schalenggen" werden sie im Allgäu genannt – die großen Hörnerschlitten, mit denen die Bergbauern früher Heu, Holz oder Milchkannen transportierten. In der Faschingszeit werden sie noch heute vielerorts bei den traditionellen Schalenggen-Rennen eingesetzt. Ein Riesen-Spektakel erwartet Einheimische und Gäste – mal sportlicher orientiert, mal mehr mit Gaudi-Schwerpunkt. Teils wild verkleidete Schlitten-Piloten stürzen sich auf heu- oder strohbeladenen Schalenggen Richtung Tal – unter großem Jubel der Zuschauer. Und in der Regel gilt auch jeder Lauf als gültig – selbst wenn nur noch Bruchstücke des Schlittens über die Ziellinie getragen werden.
 
Fasnachts-Zauber: Hexen & Geister, schaurig-schön
 
Der Fasching im Allgäu ist nicht überall gleich. Viele Orte veranstalten Umzüge oder Bälle, die an den rheinischen Karneval erinnern – natürlich mit Allgäuer Einschlag. Gerade aber im Westen der alpinen Destination ist auch die schwäbisch-alemannische Fasnacht zu Hause. Kunstvoll verkleidet – mit geschnitzten Holzmasken und handgemachten Narrenkleidern – ziehen Teufel, Hexen oder Tiergeister durch die Straßen. Jede Zunft hat dabei ihre besonderen Charaktere wie die „Kuhschwänzler" in Isny oder die „Flachsnarren" in Wangen. Mit ihren Rätschen, Glocken und Schellen machen die „Häs"-Träger dabei einen Heidenlärm. Absichtlich natürlich – schließlich hatten viele der Faschingsbräuche einst den Sinn, den Winter zu vertreiben.
 
Funkenfeuer: Leuchtsignale in der Finsternis
 
Den Winter besiegen – das ist auch der lang überlieferte Hintergrund der sogenannten Funkenfeuer am ersten Sonntag nach Faschingsende. Hohe Türme aus trockenen Christbäumen, Holzbalken und anderem Brennmaterial werden dafür aufgestapelt, mit einer aus Stroh und Stoff gefertigten „Funkenhexe" an der Spitze als Symbol für die winterliche Kälte. Gleichzeitig galten die Funkenfeuer früher als erstes Lebenssignal weit abgelegener Höfe nach einem strengen Winter. Heute werden die „Funken" bei Einbruch der Dämmerung entzündet und erleuchten dann an vielen exponierten Stellen die Allgäuer Nacht. Rundherum wird kräftig gefeiert – mit Glühwein und süßem Schmalzgebäck wie den traditionellen Funkenküchle.
 
Sonnenalp-Krapfen und Rosenmontags-Menü
 
Auf der Sonnenalp wird in der Faschingszeit kräftig mitgefeiert. Die Krapfen aus der hauseigenen Bäckerei genießen einen legendären Ruf. Am Rosenmontag wird außerdem ein spezielles Überraschungsmenü serviert – passend zum Allgäuer Fasching mit seinen vielfältigen Facetten.
Weitere Informationen und passende Arrangements für Winterzauber und Faschingsgenuss gibt es auf der Resort-Website www.sonnenalp.de.


List_item_image_text_2_list_2 | by Dr. Radut